Bluesattack

Los geht es mit Bluesattack, einer Band aus Jena, die sich dem Rock Blues verschrieben haben. Die Erlichkeit der Musik dieser vier Herren und das virtuose Gitarrenspiel von Jürgen „Liebi“ Liebing sind das Aushängeschild von Bluesattack. Liebi hat die Band in den letzten Jahren enorm verjüngt. Hier trifft Erfahrung auf jugendliche Frische und besticht durch facettenreiche Interpretationen von Jimi Hendrix, Jeff Healey, John Mayall oder Robin Trower. Mit ihren eigenen Songs verbinden sie ursprünglichen mit modernem Blues.

PassPass Over Blues

Weiter geht es mit Pass Over Blues, einem Quartett, welches mittlerweile zu dem Besten gehört, was es an Blues und Bluesrock aus deutschen Landen gibt und das kommt nicht von ungefähr. In über 28 Jahren reifte dieses Quartett wie guter Whisky und das hört man auch. Zur Zeit arbeiten sie an ihrem zehnten Album „Colored world“. Eine inbrünstige Stimme und perfekt aufspielende Instrumentalisten formen eine ganz besondere Bluesart, den sogenannten Trüffel-Blues. Der heißt, weil er selten zu finden ist, außergewöhnlich und exquisit daherkommt, er ist erdig, vollmundig und tiefschwarz. Die Fachpresse und Kritiker sind durchweg begeistert, ob in Deutschland, in der Schweiz, in der Niederlande oder in UK und in den USA. Pass Over Blues muß man geniesen.

Raskolnikov & Batto

In diesem Jahr ist es Paul Batto aus Slowenien, dem Lieblingsgast des Festivals und Micha Rötsch gelungen, zwei wunderbare Troubadure und Poeten des Blues zusammen zu führen. Zum einen Paul selbst und zum anderen Ripoff Raskolnikov, einen  Singer-Songwriter aus Österreich. Was Pauls Lyrik und ausdrucksstarke Stimme ist, bei Ripoff ist es sein markantes Gitarrenspiel sowie seine Liederzählungen von selbsterlebten, und oft entäuschenden Erlebnissen, die er sehr eindrucksvoll in der Ich-Form vorträgt. Er erinnert in seiner Bühnenpräsenz stark an einen gewissen Tom Waits.  Doch lassen wir Vergleiche beiseite, was zählt ist das, was sie zusammen auf  der Bühne für uns spielen werden. Wir sind gespannt auf Raskolnikov & Batto.

Dogma'n

Zum Abschluss betreten Dogma'n die Festivalbühne, um ihren unverwecheslbaren Bluessond los zu lassen. Diese vier Musikanten sind bekannt dafür, voll auf Angriff zu spielen und ihre eigenen Songs lassen das auch klar erkennen. Diese explosive Mischung gepaart mit geradlinigen Texas- Blues und avantgardistischen Bluesanleihen eines Frank Zappa sind das Markenzeichen von Dogma‘n. Nachdem Micha 2017 durch einen schweren Unfall fast ein ganzes Jahr ausfiel, freuen sich die Herren sehr darauf, in diesem Jahr auf dem Festival spielen zu dürfen. Den einen oder anderen Freund wollen sie auch noch mitbringen.
 

Unser Siggi von der Jürgen Kerth Band in den 80igern.

Bleibt an dieser Stelle nur noch zu wünschen, dass es wieder genügend Blueshungrige nach Bad Berka treiben wird und somit eine schöne Tradition weiter bestehen bleibt.